Die Regierung der Kanarischen Inseln verstärkt ihre Zusammenarbeit mit konsularischen Vertretern, um das Notfallmanagement für internationale Besucher und Einwohner zu verbessern. Diese Initiative soll eine effektive Kommunikation und Reaktion bei Vorfällen gewährleisten, die ausländische Staatsangehörige betreffen könnten.
Wichtige Beamte, darunter der stellvertretende Minister für Notfälle und Wasser, Marcos Lorenzo, und der Generaldirektor für Notfälle, Fernando Figuereo, trafen sich kürzlich mit konsularischen Vertretern verschiedener Länder. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Kommunikation und Koordination in Notfällen, insbesondere bei solchen, die ausländische Staatsangehörige betreffen.
Marcos Lorenzo betonte die Bedeutung offener Kommunikationswege mit den Konsulaten, um die Notfallmaßnahmen zu verstärken. Angesichts der Millionen von Touristen und der bedeutenden ausländischen Einwohnerzahl auf den Kanarischen Inseln ist eine effiziente Koordination unerlässlich.
Das Treffen behandelte Kommunikationsverfahren innerhalb des Zivilschutzes und betonte die Aktivierung und Verwaltung von Notfallplänen. Es hob auch die Rolle von CECOES 112 hervor, einem Notdienst, der Anrufe in mehreren Sprachen bearbeiten kann, um sicherzustellen, dass Sprachbarrieren kritische Situationen nicht behindern.
Fernando Figuereo wies darauf hin, dass CECOES 112 direkt in fünf Sprachen—Spanisch, Englisch, Deutsch, Italienisch und Französisch—Hilfe leisten kann und über eine mehrsprachige Plattform in 50 weiteren Sprachen. Diese Fähigkeit ist entscheidend für die vielfältige Bevölkerung und die Besucher auf den Kanarischen Inseln.
Von Januar bis August erhielt CECOES 112 13.867 Anrufe in anderen Sprachen als Spanisch, wobei Englisch am häufigsten war, gefolgt von Deutsch, Italienisch und Französisch. Dieser mehrsprachige Ansatz unterscheidet die Kanarischen Inseln von anderen Notdiensten in Spanien und Europa.