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Santa Cruz führt überarbeitete Müllgebührensammlung ein

Santa Cruz führt überarbeitete Müllgebührensammlung ein

Santa Cruz de Tenerife hat die zweite Phase der kommunalen Steuererhebung gestartet, mit Fokus auf die Gewerbesteuer und eine erhöhte städtische Müllgebühr.

Die Stadt Santa Cruz de Tenerife hat die nächste Phase ihrer kommunalen Steuererhebung begonnen, die bis zum 23. November fortgesetzt wird. Diese Phase betont die Gewerbesteuer und eine 50%ige Erhöhung der städtischen Müllgebühr, nach Einführung einer neuen Müllsteuer.

Für Hausbesitzer sind die Müllgebühren fällig, sobald sie die Abrechnung erhalten, die ab dem 20. September entweder per Post oder elektronisch versendet wird. Der Stadtrat hat die Erhebung der Müllgebühren für Einzelpersonen verschoben, um die Belastung durch die Steuererhöhung zu verringern. Trotz anfänglicher Kommunikationsprobleme seitens der Finanzabteilung haben freiwillige Zahlungen bis zum 1. September bereits rund sechs Millionen Euro eingebracht, wie vom städtischen Kontrollausschuss berichtet.

Ratsmitglied José Alberto Díaz Estébanez erklärte, dass etwa 35,37% des Wohn- und Nichtwohnregisters die Müllgebühr beglichen haben. Er erwähnte, dass der Benachrichtigungsfehler darauf zurückzuführen sei, dass das System von Grund auf neu eingerichtet werden musste, was umfangreiche technische und rechtliche Anstrengungen erforderte. Ziel war es, den Steuerzahlern wichtige Informationen wie den Schuldner, die Adresse, die Katasterreferenz, den Betrag, die Tarifart und die anwendbaren Koeffizienten zur Verfügung zu stellen, um eine frühzeitige Zahlung zu erleichtern.

Ein Fehler in der Software zur Registererstellung führte dazu, dass Benachrichtigungen statt informativer Mitteilungen versendet wurden. Sobald das Problem erkannt wurde, stoppte die Gemeinde die Benachrichtigungen und begann, zugängliche individuelle Informationsmitteilungen zu versenden.

Die Einnahmen aus der Müllsteuer in Santa Cruz werden voraussichtlich um etwa 60% steigen, mit erwarteten Einnahmen von 15,7 Millionen Euro aufgrund der Steuererhöhung. Diese Anpassung steht im Einklang mit dem nationalen Abfallgesetz 7/2022, das die Gemeinden verpflichtet, ihre Verordnungen zu aktualisieren. Die neue Regelung ändert das Gebührensystem und berücksichtigt Faktoren wie den Immobilienwert und die Anzahl der registrierten Bewohner, wodurch die Gebühr je nach Immobilienmerkmalen variiert.

Um die Auswirkungen der neuen Regelung zu mildern, plant die Gemeinde, Bürgern Rabatte basierend auf dem sozioökonomischen Status der Familie, der Nähe zu Müllcontainern, der Nutzung von braunen Containern und der Immobiliennutzung anzubieten.